Sehr geehrte Damen und Herren,


zur Vortragssaison 2008/9 unterbreite ich Ihnen die nachstehenden Angebote. Die Beiträge dauern etwa eine Stunde, anschließend kann diskutiert werden. Die alten Vortragsthemen gelten weiter, das Gesamtangebot finden Sie im Internet unter www.mmanuskriptt.de.

Mein Honorar liegt unverändert bei 90 €, pro gefahrenen Kilometer berechne ich 0,30 €. Ich bin freier Journalist (Jahrgang 1947), Buchautor und Publizist, habe evangelische Theologie, vergleichende Religionswissenschaften und Philosophie studiert und seit mehr als 20 Jahren Vortragserfahrung.

Lust auf Dichtung?

Der Mond ist aufgegangen

Matthias Claudius, als Wandsbeker Bote bekannt, hat die Schönheit von Gottes Schöpfung besungen und die Familie als Fundament jeder staatlichen Ordnung geschätzt. Seine Gedichte, Briefe und Geschichten sind das Zeugnis einer schlichten Frömmigkeit.

Lyrischer Frühling

Der Frühling ist die schönste Jahreszeit und hat alle Generationen von Dichtern beflügelt. Viele ihrer Werke sind vertont und werden bis heute als Volkslieder gesungen.

Denk ich an Deutschland....

Heinrich Heine ist der große Spötter unter den Dichtern. Die „Loreley“ als das Aushängeschild deutscher Romantik hat er in Lüneburg geschrieben. Der Vortrag wird mit vielen spöttischen Gedichten des dichtenden Helden gewürzt.

So klingt eine Nation

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben schrieb das Deutschlandlied als Mahnung zur Einigkeit und zum Frieden. Er erinnert an die mittelalterlichen Tugenden von Treue, Ehre und Hoher Minne. Daneben hat er bissige Gedichte auf die preußische Regierung und viele Kinderlieder geschrieben. Auf Wunsch können wir sie singen. Sein Leben war ein einziges Bekenntnis zur Freiheit und zu Deutschland.

Goethe und die schönen Damen

Goethe war nicht nur Deutschlands größter Dichter, sondern auch der reinste Schwerenöter. Dieser Vortrag nimmt die amourösen Beziehungen des Dichterfürsten humorig auf die Schippe und blendet auf das Gretchen in seinem „Faust“-Drama.

Geben Sie Gedankenfreiheit:

Friedrich von Schiller, fruchtbarster Dichter unter den Stürmern und Drängern, hat bühnenreife Bekenntnisse zur Freiheit geschrieben. Tauchen Sie ein in die Welt der Weimarer Klassik, ihre Dramatik und ihre kraftvollen Gedanken!

Roswitha von Gandersheim

Diese Nonne hat als erste deutsche Dichterin hat noch in lateinischer Sprache geschrieben. Ihre Fabeln und Dramen sind teilweise hoch erotisch. Nach einem Lebensbild können wir kurze Stücke mit verteilten Rollen lesen – ein Vergnügen der ganz besonderen Art!

Friedrich Wilhelm Nietzsche

Zu Unrecht ist der Vater der „Philosophie der Stärke“ in die nationalsozialistische Ecke gerückt worden. Mit seinem Werk „Also sprach Zarathustra“ hat er sich ins Buch der Weltliteratur eingeschrieben – und obendrein wunderschöne Gedichte geschrieben.

Rainer Maria Rilke

Wunderschöne Gedanken hat dieser Spätromantiker in Gedichte gefasst, hat sein Innerstes preisgeben und eine schmerzhafte Entwicklung vom gläubigen Katholiken zum einsamen Zweifler durchgemacht.

Der dichtende Taugenichts

Joseph Freiherr von Eichendorff war ein Romantiker mit scharfer Feder: Er hat viel Satirisches über den preußischen Staat gedichtet – und traumhafte Romane geschrieben. Dem Lebensbild folgt eine Leseprobe aus dem „Taugenichts“.

Wenn den Tod die Muse küsst

Die dunklen Novembertag und die Gedanken an Tod und Sterben haben auch die Dichter nicht kalt gelassen. Schiller, Lessing, Heine, Busch und viele andere Köpfe sind wie die Moritatensänger dem Tod mit Spottgewichten entgegen. Auch Grabinschriften und bisweilen gehässige Begräbnis-Gebräuche kommen hier zur Sprache.

Lust auf Musik?

Die Liebe und der Schalk im Nacken

Wolfgang Amadeus Mozart war nicht nur ein Wunderkind mit viel Genie, er war auch ein Herzensbrecher. Dieser Vortrag mit vielen Klangbeispielen zeigt den Komponisten von seiner charmanten Seite. Dieser Vortrag wird weit über das Mozart-Jahr (2005) hinaus immer wieder gebucht.

Der 13. Apostel

Johann Sebastian Bach gilt als der größte Komponist der evangelischen Kirchenmusik. Zeit seines Lebens hat er sich durchschlagen müssen – und gerade in diesem kargen Leben die wunderschönsten Werke geschaffen. Viele Klangbeispiele!

Der komponierende Junggeselle

Johannes Brahms stand der Damenwelt zwar nicht feindlich gegenüber, aber einigermaßen reserviert. Immer wieder war er verliebt, nicht nur in Clara Schumann, sondern auch in andere Damen bei Hofe. Seine Sehnsüchte hat er in wunderschöne Konzerte und Tänze hineingewoben.